Die ersten ein-zwei Jahre war es kein Spaß, Software für den Mac zu entwickeln - mangels Arbeitsspeicher und Festplattenanschluß gab es für den Mac 128k keine professionellen Programme dafür, man entwickelte auf der Apple Lisa und transferierte dann. Das änderte sich ab 1985 mit dem Aufkommen guter Entwicklungsumgebungen wie Lightspeed Pascal (später Think Pascal), Think C, MPW und natürlich Hypercard.
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Chipmunk BasicMinimalistisch erscheinendes Basic für den Macintosh, das aber einiges an Funktionalität bietet. Zeilennummern sind kein Muß; Grafikfunktionen, Sound, Dateioperationen, Gleitkommaoperationen vorhanden. Ein voller Zugriff auf die Mac-Toolbox oder ein Compiler sind nicht verfügbar. Dafür existieren Versionen für System 6, 7, PowerPC und Mac OS X.
Ab 1 MB RAM, System 6 und Mac Plus. Siehe auch die Chipmunk Basic Webseite.
Lizenz: Freeware, Veröffentlichung: 1998-08, Sprache: Englisch
FutureBasicMächtiger Basic-Compiler von Staz Software, der vollen Zugriff auf die Mac-Toolbox ermöglicht: Fenster, Dialoge, Grafik, Druck. Prozedurales Programmieren für und auf System 6 bis Mac OS X. Inklusive IDE, vielen Beispielen und Hilfestellungen. Die erzeugten Binärprogramme sind recht schlank und schnell.
Was möglich ist sieht man an FuturePaint, das komplett in FutureBasic geschrieben wurde.
Ab 2 MB RAM, System 6.0.5 und Mac Plus. Siehe auch die Staz-Webseiten.
Lizenz: Freeware, Veröffentlichung: 2008-04-19, Sprache: Englisch
MPWDer Macintosh Programmer's Workshop ist das Entwicklungssystem von Apple, mit dem lange Zeit alle Apple-Mac-Software entwickelt wurde. Ein mächtiges Entwicklungssystem mit Äquivalenten zum make-System, aber nicht ganz einfach zu bedienen.
In dieser Version ersetzen die SC und SCpp (C++) V.8.8.4 Compiler die alten MPW-C- und CPlus-Compiler. Enthalten sind Compiler für C und C++ sowie ein Assembler für 68k sowie für neuere Systeme.
Ab 4 MB RAM, 80 MB freien Festplattenplatz, System 7.1 und 68020/ColorQuickDraw.
Lizenz: Freeware, Veröffentlichung: 2001-08-10, Sprache: Englisch
Think Pascal 4.5Der Mac wurde die ersten Jahre bevorzugt in Pascal programmiert. Think Pascal ist eine hervorragende und vollständige Mac-Entwicklungsumgebung, bestehend aus IDE, Bibliotheken, Compiler und Debugger. Gerade letzterer stach zu seiner Zeit positiv aus dem IDE-Mainstream heraus. Mit Think Pascal können eigenständige Applikationen, Desk-Accessories, Treiber und Code-Resourcen compiliert werden. Die ehemalige Löhnware wurde netterweise von Rich Siegel bzw. Symantec freigegeben.
Ab 2,5 MB RAM, System 6.0.7 und Mac Plus. Läuft inklusive Debugger unter A/UX 3. Siehe auch die ausführlichen Think-Pascal-Seiten von Ingemar Ragnemalm.
Lizenz: Freeware, Veröffentlichung: 1995-12-08, Sprache: Englisch
TML Pascal IIPascal-Entwicklungspaket von TML Software, basierend auf und eingebunden in Apples MPW 2.0.2.
Kann Binärprogramme, DAs, XCMDs und Systemerweiterungen erzeugen und für 68000 oder 68020 sowie 68881 Code erzeugen.
TML Software gab im November 1990 die Pascal-Unterstützung auf und wurde erst in Leonard Development Group umbenannt und 1991 von Symantec aufgekauft.
Ab 1 MB RAM, System 6.0.5 und Mac Plus sowie Harddisk. Läuft nicht unter System 7, da MPW anmerkt unter dieser Systemversion nicht laufen zu wollen. Siehe auch den MPW-Überblick. Läuft am einfachsten von der Bootpartition, sonst muss im Code-File die Zeile:
Set MPW "{Boot}MPW:"
Export MPW
geändert werden, indem {Boot} durch den Volumenamen und einem Doppelpunkt ersetzt wird, hier am Beispiel des Volumenamens »Datengrab«. Im Volume- und Ordnernamen sollte kein Leerzeichen enthalten sein, als Ersatz kann man ein festes Leerzeichen benutzen (Alt+Leertaste).
Set MPW "Datengrab:MPW:"
Export MPW
Lizenz: Löhnware, Veröffentlichung: 1988-07-29, Sprache: Englisch